Sylvia Hartung

Stellen Sie mir Ihre Frage

Liebe Bürgerinnen und Bürger, ich bedanke mich herzlich bei Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen. Sie können sicher sein, dass ich mein Möglichstes tun werde, diesem gerecht zu werden. Zusammen mit Ihnen möchte ich eine positive Zukunft für ganz Gerstungen gestalten. Nutzen Sie die Möglichkeit, mir per Email Fragen zu stellen. Wenn Sie möchten, werde ich diese hier veröffentlichen.

 

Sehr geehrte Frau Hartung,
neben den vielen Fragen zur Vereinsförderung, möchte ich gern das Thema "Schwimmbad" noch einmal aufgreifen.
Besteht die Möglichkeit zur Einrichtung eines "Rufbusses", so das auch die Kinder aus den Ortsteilen (Oberellen, Unterellen, Lauchröden) - welche nicht mit dem Fahrrad mal schnell ins Bad fahren können - einzurichten ?
Für berufstätige Eltern ist es kaum möglich, den Kindern eine regelmäßige Nutzung des Schwimmbads und die daraus resultierenden Schwimmfähigkeiten zu stärken.

Vielen Dank für Ihre Antwort
Alexandra Suck

Alexandra Suck am 10.05.2016 14:53 Uhr

Sehr geehrte Frau Suck,
Ihre Frage greift ein Problem auf, dessen Lösung mir sehr am Herzen liegt.
Die Idee eines Rufbusses oder Shuttledienstes ist schon öfter diskutiert worden. Die Zuständigkeit für den ÖPNV liegt leider beim Landkreis, die Gemeinde darf hier also nicht selber tätig werden.
Beim Landkreis sind momentan neue ÖPNV- Varianten in der Entwicklung. Wir nehmen hier so gut es geht Einfluss und hoffen natürlich auf eine einvernehmliche Lösung.

Mit freundlichen Grüßen

S.Hartung

Sylvia Hartung

mich erreichte mehrfach eine Frage nach meinen Hobbys

allgemeine Frage am 22.04.2016 12:44 Uhr

Früher war ich aktive Pferdesportlerin, lange Zeit im Reitverein.
Nachdem ich eine Familie hatte, musste ich dieses Hobby leider aufgeben, da ich möglichst viel für meine Kinder da sein wollte, soweit es mir meine Tätigkeit erlaubte. Zudem haben wir Haus und einen großen Garten, der jetzt meine Leidenschaft und der auch etwas geduldiger ist als ein Pferd.Es ist nicht leicht, Beruf, Familie und auch noch ein zeitaufwendiges Hobby unter einen Hut zu bringen, und wenn ich etwas tue, möchte ich das auch ganz tun.
Ansonsten bin ich ein vielseitig interessierter Mensch und wir reisen gerne.

Sylvia Hartung

Eine Frage, die mich per Karte erreichte:
Hallo Sylvia! Es betrifft das Gerstunger Schwimmbad.
Kannst Du Dich dafür einsetzen, daß wir Älteren und behinderte Menschen leichter in das Schwimmbecken kommen, vielleicht über eine Treppe mit Geländer. Auch das Wasser könnte man mit Solar besser erwärmen! Es grüßt Dein ehem. Kollege Siegfried Freytag!

Kartenanfrage: Siegfried Freytag am 22.04.2016 12:44 Uhr

Lieber Siegfried, danke für deine Anfrage!
Du weißt, dass ich mich seit vielen Jahren für Verbesserungen im Schwimmbad einsetze. Vieles haben wir auch erreicht. Ein besserer Zugang für das Schwimmerbecken in Form einer Treppe ist sicher wünschenswert und ich werde den Gedanken aufnehmen. Dazu müssen aber Spezialisten gefragt werden, da ein massiver Eingriff in die Beckenkonstruktion zur Instabilität und Undichtheit führen kann. Ein benutzungsfreundlicher Einstieg in Form einer Edelstahlleiter mit stabilem Geländer sollte aber machbar sein! Ich werde ein Angebot dazu einholen. Zur Wassertemperatur: Es gilt überall der Grundsatz: Je kälter das Wasser, desto besser die Wasserqualität- quasi wie beim Kühlschrank: Wir versuchen in Gerstungen seit vielen Jahren einen Kompromis zwischen Wasserqualität und -temperatur zu finden. Unser schönes, aber auch sehr tiefes Becken verliert nach umfangreichen und teuren Abdichtungsmaßnahmen nunmehr viel weniger Wasser als früher. Dadurch erwärmt sich das Wasser bei entsprechendem Wetter auf ca. 22-24 Grad. Der Einsatz von Solartechnik würde wahrscheinlich zu einer schnelleren Erwärmung führen. Bei höheren Temperaturen steigt auch die Keim- bzw. Bakterienzahl im Wasser, so dass nachgechlort werden müsste. Wir chloren noch per Hand, daher ist ein Nachchloren bei Badebetrieb nicht möglich. Wenn man wärmeres Wasser bei guter Wasserqualität haben möchte, müsste eine automatische Flüssigchlorung mit Wasserumwälzung eingebaut werden- das ist möglich, aber sehr teuer. Ich werde mich um Lösungsmöglichkeiten kümmern.
Deine frühere Kollegin Sylvia Hartung

Sylvia Hartung

Eine Frage, die mich per Karte erreichte:
Sehr geehrte Frau Hartung, wir würden und freuen, wenn Sie sich dafür einsetzen, daß unseren vielen Beschwerden mal Rechnung getragen wird. Wir verlangen endlich eine befestigte Einfahrtsstraße zum künftigen Bauhof in Gerstungen, damit sich die Dreck- und Staubwolken auflösen.Herr Frank hat uns diesbezüglich Hoffnung gemacht, aber wir haben das Vertrösten satt. Auch wir wollen mal wochentags im Garten sitzen oder Wäsche im Freien trocknen.

Fam. G.Herbach am 22.04.2016 12:44 Uhr

Sehr geehrte Fam. Herbach, ich bedaure, dass Sie derart vom Betrieb auf dem sogenannten Platz 2 (Anm.:Bauhof- Lager in der Marienstraße)beeinträchtigt sind. Offenbar haben die Bemühungen, durch Bitumenbrucheinbau und langsames Fahren Abhilfe zu schaffen, leider nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Im Zuge des geplanten Neubau des Bauhofs wird auch die Einfahrt befestigt (Pflaster oder Asphalt). Das sollte zu einer Verbesserung bezüglich der Staubentwicklung führen. Leider wird die Fertigstellung nicht vor Jahresende erfolgen. Ich werde mich dafür einsetzen, durch Beregnung und langsame Fahrweise die Belästigung einzudämmen.
Vielen Dank für Ihre Frage!
Ihre Sylvia Hartung

Sylvia Hartung

Herr Klinkhammer hatte mehrere Fragen und Hinweise. Aufgrund des Umfangs habe ich an dieser Stelle etwas gekürzt:
Sehr geehrte Frau Hartung,
Ich bin halbseitig gelähmt. Das Treppensteigen fällt mir schwer. Sehen Sie eine Möglichkeit, die vom jetzigen Eigentümer errichtete rote Mauer im Bahnhof wieder abzureißen, so dass der alte Aus- bzw. Eingang wieder genutzt werden kann? Mit diesem habe ich mich bereits an Herrn Werner Hartung gewandt.

Sie schreiben, dass Sie zwei Kinder und ein Enkelkind haben. Ich bin in einer Spielerfamilie aufgewachsen. Ich bin in der Eifel, in einer landwirtschaftlich geprägten Gegend aufgewachsen. Auch wir hatten noch Landwirtschaft,aber keinen Fernseher. Ich habe noch vier Geschwister. Mit den Eltern waren wir zu siebt. Flohspiel spielt man am besten auf einer weichen Unterlage. Als ich Kind und später Jugendlicher war, haben wir die Bügeldecke genommen. Wenn die Bügeldecke abgeräumt war, kamen die Karten auf den Tisch und es wurde eine Flasche Bier aus dem Keller geholt. Dann haben wir Doppelkopf und Skat gespielt. Beide Spiele habe ich sehr gerne gespielt,Spielen war der Lohn für harte Feldarbeit.
Schöne Kinderspiele sind: Erstens Geduldspiel Mikado......

Im Folgenden empfiehlt Herr Klinkhammer zahlreiche weitere Spiele und weist Bezugsmöglichkeiten auf.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Klinkhammer
Am Rasenweg 11
99 834 Gerstungen
Tel.: 036922 / 28 102

Andreas Klinkhammer am 06.05.2016 07:59 Uhr

Sehr geehrter Herr Klinkhammer,

zunächst herzlichen Dank für Ihre Spiele-Empfehlungen. Ich gebe diese zeitnah an unsere Kitas weiter. Ihre Empfehlungen werden sicher mit Freude angenommen.

Der Zugang zu den Bahnsteigen am Gerstunger Bahnhof bedarf einer dauerhaften Lösung, welche auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität gerecht wird. Dazu werden bereits Verhandlungen mit der Bahn geführt; wann sie zu einem tauglichen Ergebnis führen ist offen. Der Zeitpunkt ist vor allem von der Bahn bestimmt, der jeweilige Bürgermeister hat darauf wenig Einfluss. Gehen Sie bitte davon aus, dass das Amtsblatt der Gemeinde Gerstungen über den Stand der Verhandlungen informieren wird.

Mit freundlichen Grüßen

Sylvia Hartung

Sylvia Hartung

Sehr geehrte Frau Hartung, es ist Ihnen hoch anzurechnen, daß sie bereit sind sich der Aufgabe des Bügermeisteramtes, sowie deren Herausforderung, zu stellen! Uns bewegen etliche Fragen zur Entwicklung der Gemeinde, auch aus familiären Interesse. Gerne hätten wir sie Ihnen gern persönlich gestellt, aber leider erhielten wir keine Einladung zum Wählervorum. Das es so eine Möglichkeit gab, haben wir erst aus der Presse erfahren.
Nun zu unseren Fragen.

Wie ist die Entwicklung der Gemeinde geplant, hinsichtlich junger Familien (Kinderkrippen und Kindergärten), ganztags Betreuung in den Schulen? Wie sorgt sich die Gemeinde um ältere und alte Menschen? Kann die Gemeinde Gerstungen mithelfen Arbeitsplätze für junge Mütter , oder überhaupt welche zusätzlich zu schaffen? Wie sieht es mit sinnvoller Beschäftigung und Umgang mit Jugendlichen ( Jugendclubs) aus?
Inwieweit gibt es Bestrebungen, den Schwerlastverkehr aus der Ortschaft zu unterbinden bzw. zu minimieren?
Wie tritt die Gemeinde Rassismus, Intolleranz und rechten Gedankengut ( zbs. "Bürgerwehr") entgegen.
Was kann durch die Gemeinde unternommen werden, um hier untergebrachte Flüchtlinge zu integrieren und ihnen eine neue Heimat zu ermöglichen?

All diese Fragen und noch einige mehr, hätten wir Ihnen gern selber gestellt. Um sie näher kennen zu lernen, fänden wir es gut, dies in einer Art Bürgerversammlung , noch vor der Wahl, zu besprechen. Wir sind erst im Juli vorigen Jahres nach Gerstungen gezogen. Grund dafür war auch das aggieren des noch jetzigen Bürgermeisters Herr Hartung, wie er sich für seine Gemeinde einsetzte. ( auch wegen der Firma Kali & Salz)
Wenn möglich geben Sie uns bitte Antworten auf unsere Fragen.
Wir wünschen Ihnen für ihr Vorhaben Gesundheit, Kraft und Elan.

Mit freundlichen Grüßen

Heidrun Meyer und Andreas Stunz

meyer/stunz gerstungen am 05.05.2016 15:18 Uhr

Sehr geehrte Frau Meyer, sehr geehrter Herr Stunz,

gerne beantworte ich Ihre Fragen- zunächst für Sie per Email. Ihre Fragestellung und meine Antwort möchte ich auch gerne veröffentlichen, soweit Sie damit einverstanden sind.

Die Einladung zum Wählerforum ist durch die Wählergruppe LAD erfolgt, leider etwas kurzfristig. Sie können mir aber auch zu folgenden Terminen persönlich Fragen stellen: am Mo. den 9.Mai in Oberellen (Begegnungsstätte) im Anschluss an die Veranstaltung der Ohra-Gas. Ebenso am 10. Mai im Bürgerhaus Unterellen. Am 12. Mai findet in Sallmannshausen um 19 Uhr eine Gesprächsrunde im Gasthaus statt.
Ihre Fragen: In den 5 Kitas der Gemeinde Gerstungen können momentan 291 Kinder betreut werden, in 4 Einrichtungen ab dem Alter von 1 Jahr. Dieses Angebot muss auch zukünftig qualitativ und zahlenmäßig erhalten bleiben, ich kann mir hier unter anderem auch noch eine Erweiterung der Öffnungszeiten vorstellen.
Die Grundschüler werden nachmittags im Hort betreut, was von den meisten genutzt wird. Für die älteren Schüler gibt es seitens der Schulen Angebote. Jugendbetreuung findet in den Jugendclubs der Gemeinde statt, die gemeinsam mit dem Landkreis geführt werden. Hier setze ich mich bereits für eine bessere Personalausstattung seitens des dafür zuständigen Kreises ein, damit das Angebot erweitert und verbessert werden kann. Einige Jugendeinrichtungen werden durch Vereine betreut, eine sehr gute Sache! Insgesamt leisten gerade die Vereine und Jugendfeuerwehren einen großen Beitrag zur Jugendbetreuung. Durch diese gemeinsame Freizeitgestaltung wird am Besten einem Abtriften in rechts- und auch linksextremistische Gruppen entgegengewirkt, es wird Teamgeist und Toleranz entwickelt. Für unsere älteren Bürger wird in allen Ortsteilen etwas getan- es finden z.B. Seniorennachmittage der AWO oder Busfahrten der Seniorengruppen in den Ortsteilen statt. Stationäre Betreuung kann im Seniorencentrum Sonnenschein in Anspruch genommen werden.
Die Flüchtlingsproblematik beschäftigt uns alle. Die Gerstunger GU, die es bereits seit 1991 gibt und in der bisher fast 3000 Asylsuchende betreut wurden, ist seit vorigem Jahr zu einer Erstaufnahmeunterkunft für den Wartburgkreis erklärt worden, ohne dass an diesem Verfahren die Gemeinde beteiligt worden ist. Ich stehe für Kommunikation, besonders bei so wichtigen Themen, und ich werde mich für gemeinsames Handeln, auch über politische Grenzen hinweg, einsetzen. Durch den schnellen Wechsel der Bewohner ist an richtige Integration momentan nicht zu denken. Trotzdem leisten freiwillige Helfer hier hervorragende Unterstützungsarbeit.
Der Schwerlastverkehr durch den Ort stellt eine große Belastung dar. Für die Unternehmen, die nördlich der Bahnstrecke ansässig sind, soll eine Umfahrungsstraße in Zusammenarbeit mit diesen entstehen- zum allseitigen Vorteil.

Vielen Dank für Ihre Fragen und Ihre guten Wünsche,

Ihre Sylvia Hartung

Sylvia Hartung

Sylvia Hartung


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